von Ronald Boda, ASBÖD
Am Freitag, den 10. April 2026 fand die heurige KHD-Übung in Karlstetten-Lauterbach (Abschnitt St. Pölten-West) statt. Als Übungsthema wurde heuer eine Verhinderung einer Waldbrandausbreitung sowie Betrieb einer Relaisleitung gewählt.
Nachdem die Wasserentnahmestelle definiert war, konnte ZKDTSTV HV Dominik Pfeffer mit dem Aufbau der Versorgungsleitung beginnen. Währenddessen fuhren die übrigen Fahrzeuge zu einer geeigneten Lichtung, um einen mobilen Löschwassertank aufzustellen. Von hier aus arbeitete sich ein Trupp unter der Leitung des ehemaligen ZKDSTV EOBI Andreas Moser mit einer Einbaupumpe retour zur begonnenen Versorgungsleitung, um die Lücke zu schließen. Die Zubringleitung hatte eine Länge von rund 600 Metern. Das teils schwierige Gelände und 70 Höhenmeter Differenz stellten eine besondere körperliche Herausforderung für die Teams dar.
Gleichzeitig bereitete ein anderes Team unter der Leitung von ZKDT HBM Wolfgang Schuhmeister die Wasserentnahme vor. Es baute eine weitere Leitung in Richtung Brandstelle auf. Dafür wurden zusätzlich 300 Meter Schlauchmaterial genutzt.
Dann konnten die ersten Löschangriffe mit mehreren C-Rohren beginnen. Zusätzlich wurde eine weitere Pumpe mit der erforderlichen Ausrüstung an die Einsatzstelle transportiert. Somit konnte am Ende mit insgesamt 8 C-Rohren die simulierte Brandbekämpfung durchgeführt werden. Die Einsatzleitung stellte zufrieden fest, dass die gelegten Relaisleitungen die geforderten 800 Liter pro Minute liefern konnte, die Wasserversorgung sichergestellt und das Übungsziel somit erreicht war.
Die anwesenden Kommandanten der Abschnitte St.Pölten West und Ost, BR Karl Lechner und BR Gerald Gaupmann bedankten sich für die Übungsbereitschaft, lobten die Disziplin und unterstrichen die Wichtigkeit des KHD.
HBM Markus Dirnbacher vom Bereitschaftskommando St. Pölten lobte die Übungsausarbeitung sowie die gute Kameradschaft der verschiedenen Feuerwehren und deren Zusammenarbeit.
Bürgermeisterin Barbara Egerer aus Neidling strich die hervorragenden Leistungen der Feuerwehren hervor. Sie machte sich während der gesamten Übung selbst ein Bild vor Ort und betonte, dass die finanziellen Aufwendungen der Gemeinden für die Feuerwehren eine höchst sinnvolle Investition sind.
Abschließend wurde im Feuerwehrhaus von Neidling noch eine Verpflegung eingenommen und um ca. 20:00 Uhr rückten die einzelnen Fahrzeuge selbstständig wieder ab.
Eingesetzte Ressourcen
Bilder von der Übung
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© Dominik Pfeffer / FF Untergrafendorf -
© Dominik Pfeffer / FF Untergrafendorf -
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