von Ronald Boda, ASBÖD
Am heutigen Tag fand an der EMS Pyhra eine umfassende Räumungsübung statt, deren Ziel es war, die Evakuierungsabläufe im Notfall zu testen und die Zusammenarbeit mit den örtlichen Einsatzkräften zu stärken. Die Übungsszenario sah einen Brand im ersten Stock vor, von dem aus sich Rauch in den zweiten Stock ausbreitete.
Nach Auslösung des Brandalarms wurde die Evakuierung des Schulgebäudes unverzüglich eingeleitet.
Bei der Ankunft der Feuerwehr Pyhra war der Großteil der Schülerinnen und Schüler sowie des Lehrpersonals bereits sicher am festgelegten Sammelplatz versammelt. Dennoch wurden im Gebäude verbliebene Personen – darunter einige Schülerinnen und Schüler sowie eine Lehrkraft – identifiziert. Parallel zum ersten Löschangriff vom Haupteingang aus trafen Verstärkung von den Feuerwehren Obertiefenbach, Perersdorf und Wald ein. Zusätzlich traf die mit alarmierte Drehleiter der FF St. Pölten-Stadt ein, die eine zusätzliche Fluchtmöglichkeit vorbereitete, um eine weitere Fluchtmöglichkeit zu bieten.
Der Löschangriff erfolgte koordiniert von zwei Seiten, wobei auch der Ausgang Richtung Gemeindeamt als Zugangsroute genutzt wurde. Mehrere Atemschutztrupps der eingesetzten Feuerwehren drangen in das Gebäude vor, um die verbliebenen Personen zu finden, mit Atemschutzmasken zu versorgen und sicher ins Freie zu geleiten. Die Rettung der im Gebäude verbliebenen Personen gelang reibungslos und demonstrierte die hohe Einsatzbereitschaft und Professionalität aller Beteiligten.
Die Übung verlief insgesamt erfolgreich und bestätigte die Wirksamkeit der bestehenden Evakuierungspläne. Im Verlauf der Übungsnachbesprechung freute sich Bürgermeisterin Monika Fischer über die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten.